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Buchpremiere im Kranzbach

29. Juli 2013

Bernhard Blöchl

Am heißesten Wochenende diesseits der Alpen denkt man nicht schnurstracks an eine Buchpremiere. Man denkt überhaupt nicht an eine Buchpremiere. Lesung und Hochsommer passen zusammen wie Grillen und Schneematsch. Nur was für Fanatiker. Davon scheint es aber durchaus einige zu geben, worüber ich sehr froh bin, denn so kam es, dass zur Präsentation von Für immer Juli im Hotel Kranzbach eine neugierige Schar an Zuhörern erschien.

Lesung im gelben Salon

Schweißtreibend waren freilich nicht nur die Temperaturen. Auch die Nervosität vor meiner ersten eigenen Lesung (den Auftritt bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb vor drei Jahren einmal ausgeklammert) hat meiner Stirn ein paar feuchte Perlen verpasst. Zweimal musste durfte ich ran; zweimal hat mir das Lesen mehr Vergnügen bereitet, als ich es vermutet hatte. Das lag wohl auch daran, dass die fühl- und hörbaren Reaktionen auf die Kapitel „Me, Myself And Weichei“, „Emannzipation“ (Leseproben gibt’s hier) und „Champagne Supernova“ so positiv berauschend waren. Anscheinend hat’s dem Publikum gefallen, das zum großen Teil aus Journalisten und ein paar Hotelgästen bestand. Besonders gefreut hat mich, dass auch mein Verleger Benno Käsmayr, sein befreundeter Maro-Kollege Hygin Elbling und Hanna Kloepfer, ebenfalls Maro, sowie der Gastgeber Klaus King dabei waren.

Letztgenannter blieb, soweit ich das beim Lesen registrieren konnte, weitgehend gelassen, als ich im Badehaus die Episode vortrug, die in seinem Luxus-Wellness-Refugium hinter Garmisch spielt (und die eine skurril-romantische Eroberung im hauseigenen Baumhaus offenbart). Gut, er kannte die Szene bereits und hat mir persönlich versichert, er finde sie großartig. Aber man weiß ja nie …

Das Kranzbach

Freundlicher Applaus, ganz viel Lob und Zuspruch sowie neugierige Fragen und schöne Gespräche folgten. Und führten dazu, dass auch ich an den Tagen danach tun konnte, was die meisten Menschen tun, wenn sie im Kranzbach sind: Füße hoch und entspannen.

Der blaue Salon

PS: Ganz herzlichen Dank an Catharina Niggemeier, ohne die die Buchpräsentation im Kranzbach wohl nie zustande gekommen wäre. Egal ob im Hochsommer oder im tiefsten Winter.

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