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Zur Person

„I write because I don’t know what I think until I read what I say.“
(Flannery O’Connor)

Blöchl_2016Bernhard Blöchl, Jahrgang 1976, ist Journalist und Autor und lebt in München. Hier hat er Diplom-Journalistik studiert und sich an der Deutschen Journalistenschule (DJS) zum Redakteur ausbilden lassen. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet er hauptsächlich für die Süddeutsche Zeitung, schreibt vorrangig über Pop, Film und Literatur. Seit Juli 2016 ist er SZ-Redakteur und kümmert sich als stellvertretender Teamleiter um die Ressorts Kultur in München und Bayern sowie SZ Extra (mehr dazu hier).

Kulturkonsumierend. Kulturrezensierend. Kulturschaffend

Groß geworden in den Neunzigern, zählt er sich zu der Autorengeneration, die das Schreiben offline lernte, sich aber auch online nach Herzenslust austobt. Er mag Gedrucktes und Antiquariate ebenso wie Blogs und Social-Media-Spielereien. Unter Lieblingssaetze.de hat er ein Museum der schönen Sätze eingerichtet, wo er famose Romananfänge und steile Songzeilen sammelt und kommentiert.

Inspiriert von Wortkünstlern wie Wolf Haas, Tom Robbins oder Oliver Uschmann, widmet er sich seit 2010 der Schriftstellerei. Die erste Kurzgeschichte „Querulant im Amt“ belegte den zweiten Platz der Jury-Wertung bei Uschmanns Autorenwettbewerb „Hartmut und Du“. Bernhard Blöchls Debütroman Für immer Juli erschien Ende Juli 2013 im MaroVerlag. Die schelmische Coming-of-Man-Komödie zur Frage, was den modernen Mann ausmacht, ist Teil eines literarischen Experiments. Unter Schlussmitluschig.de lässt er seit Herbst 2012 seine Hauptfigur Julian Hartmann bloggen. Sie spinnt die Handlung des Romans im Netz weiter – und hat die Website zu einem der beliebtesten Männerblogs in Deutschland hochgejazzt. Das Sachbuch zum Blog zum Roman ist am 1. Juli 2014 im Rowohlt-Verlag erschienen. Blöchls zweiter Roman, die tragikomische Roadnovel Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint ist am 1. März 2017 bei Piper erschienen.